Eine Studie zu den Lebensverhältnissen von KünstlerInnen hat – wenig überraschend – ergeben, dass die wirtschaftliche Lage von KünstlerInnen in Deutschland nicht sehr rosig ist. Nettolöhne von 5 Euro sind bei den ca. 300.000 KünstlerInnen keine Seltenheit, wie die Politikwissenschaftlerin Carroll Haak im Interview mit der TAZ berichtet. Interessanterweise gilt hier die Formel “höheres Bildungsniveau = höherer Verdienst” nur für die Zweitjobs, mit denen die KünstlerInnen ihren Lebensunterhalt finanzieren (müssen). Aufgrund mangelnder Organisation der zumeist freischaffend Tätigen seien die meisten EinzelgängerInnen. Vielen drohe Altersarmut.