Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) legt aktuell eine Studie zu “psychischen Belastungen in der modernen Arbeitswelt” vor. Arbeitslosigkeit kann gravierende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen, aber auch Arbeit kann krank machen, vor allem im psychischen Bereich. So sei die Zahl psychischer Erkrankungen aufgrund belastender Arbeitsbedingungen gestiegen. “Die psychische Gesundheit des Menschen ist dann besonders gefährdet, wenn er an seinem Arbeitsplatz zwischen hoch verdichteten Anforderungen und komplexen Abhängigkeiten erlebt, dass er mit seinen Entscheidungen und Handlungen wenig oder nichts bewirkt”, wird BPtK-Präsident Richter in einer Pressemitteilung der BPtK zitiert. Vor allem die Dienstleistungsbranche ist betroffen. Empfohlen wird die Verstärkung betrieblicher Prävention und – naheliegend für die BPtK – für die Betroffenen eine Psychotherapie.
Archiv für 25. März 2010
Arbeit kann krank machen
Donnerstag, 25. März 2010Frauen in Führungspositionen verdienen 28 % weniger als Männer
Donnerstag, 25. März 2010Hat es eine Frau einmal in eine Spitzenposition geschafft, verdient sie dort im Schnitt 28 % weniger als Männer in vergleichbaren Positionen. Dies teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Pressemitteilung zum “Equal Pay Day” am 26.3. mit. Damit ist der Einkommensunterschied hier noch höher als allgemein in Deutschland (23,2 %). Auch im europäischen Vergleich mach Deutschland keine gute Figur, denn die Verdienstungleichheit liegt dort bei durchschnittlich 18 %.